Эмбарго на оружие для Испании: последний парад бригады имени Авраама Линкольна, 1938 год
US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1933–1945 · Demokrat
  • „Politik der guten Nachbarschaft“: 1934 wurde das Platt-Amendment aufgehoben, die Marines verließen Haiti.
  • Erkannte die UdSSR an (1933) und startete das Leih- und Pachtgesetz (1941).
  • Führte die USA nach Pearl Harbor (Dezember 1941) in den Zweiten Weltkrieg; starb im April 1945.
Opfer:Im Artikel: Eine gesonderte Opferzahl gibt es nicht; Texaco und US-Autohersteller verkauften den Franquisten Treibstoff und Tausende Lastwagen, während der Republik Waffen verweigert wurden.

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Das Waffenembargo gegen Spanien war eine der umstrittensten Entscheidungen Franklin Roosevelts. Formal blieben die USA aus dem Bürgerkrieg von 1936–1939 heraus. In der Praxis nahm das Verbot der legitimen Regierung der Republik die Möglichkeit, Waffen zu kaufen, während es die Putschisten fast nichts kostete. Diese Geschichte kenne ich aus meinen anderen Artikeln: Das Wort »Neutralität« bedeutet in der amerikanischen Politik fast immer »Hilfe für den, den wir uns ausgesucht haben«.

Schauen wir, wie das funktionierte und warum sich die »Nichteinmischung« als Einmischung erwies.

Was 1936 geschah

Im Juli 1936 putschte General Franco gegen die gewählte Regierung Spaniens. Das Neutralitätsgesetz galt nicht für Bürgerkriege. Dennoch verkündete Roosevelt im August ein »moralisches Embargo« für Waffenlieferungen.

Dann machte der Kongress das Verbot zum Gesetz. Am 8. Januar 1937 nahm er eine gemeinsame Resolution fast einstimmig an: Nur eine Person stimmte dagegen. So wurde aus einer freiwilligen Maßnahme ein Gesetz.

Waffenembargo gegen Spanien: Präsident Franklin Roosevelt, 1936

Das Waffenembargo gegen Spanien: Wem es half

Die Republik war die legitime Regierung und hatte das Recht, Waffen zu kaufen. Doch der amerikanische Markt war ihr verschlossen. Franco dagegen erhielt Hilfe aus Deutschland, einschließlich der Legion Condor, und aus Italien. Die Republikaner belieferte die UdSSR mit Waffen.

Andere westliche Demokratien handelten ebenso. Großbritannien und Frankreich verfolgten eine Politik der »Nichteinmischung«. Im Ergebnis blieb die Republik allein gegen stärkere Gegner.

Wie das amerikanische Geschäft für Franco arbeitete

Das Gesetz verbot den Verkauf von Waffen, aber nicht von Öl oder Fahrzeugen. Deshalb lieferte die Firma Texaco unter Torkild Rieber den Franquisten Treibstoff auf Kredit. Außerdem verkauften Ford, General Motors und Studebaker ihnen Tausende Lastwagen.

Die Behörden kannten diese Geschäfte. Trotzdem wurde niemand ernsthaft bestraft. So erwies sich die »Neutralität« als selektiv: Für die einen bedeutete sie verschlossene Türen, für die anderen offenen Kredit.

Amerikaner in Spanien

Etwa 2800 Amerikaner zogen als Freiwillige in den Kampf für die Republik. Sie dienten in der Abraham-Lincoln-Brigade. Die Regierung betrachtete die Reise als Verstoß und weigerte sich, die Pässe der Freiwilligen zu schützen.

Interessanterweise nannte Roosevelt selbst das Embargo nach Kriegsende laut Zeitgenossen einen Fehler. Korrigieren ließ er sich da nicht mehr.

Das Ergebnis: Die Republik fällt

Die Republik fiel im April 1939, und die USA erkannten Francos Regime an. Franco herrschte bis 1975, und 1953 schlossen die USA mit ihm ein Abkommen über Militärstützpunkte. So wurde die »Neutralität« zu einem langjährigen Bündnis mit einem Diktator. Über ähnliche Logik auf einem anderen Kontinent schrieb ich in meinem Artikel über die Ermordung Sandinos, wo Washington ebenfalls »seinen« General stützte.

Beachten Sie: Jedes Mal wurde die Entscheidung als Sorge um den Frieden dargestellt. Und die Seite wählte trotzdem Washington.

Das Gesetz von 1937: Wie die Neutralität endgültig festgeschrieben wurde

Interessanterweise wurde das Neutralitätsgesetz bereits im Mai 1937 formal auf Bürgerkriege ausgedehnt. Deshalb verlor die Republik das letzte Schlupfloch. Außerdem lieferte Torkild Riebers Texaco Öl an die Franquisten, und Rieber trat erst 1940 wegen eines Skandals um seine Verbindungen zu den Nazis zurück. Dabei zweifelte niemand die Logik der »Neutralität« selbst an.

Von den etwa 2800 amerikanischen Freiwilligen starben rund 750. So zahlten einfache Menschen mit dem Leben für eine Politik, die Washington »Nichteinmischung« nannte. Den allgemeinen Hintergrund des Konflikts bietet der Referenzartikel zum Spanischen Bürgerkrieg.

Wer vom Waffenembargo gegen Spanien profitierte

Zusammengefasst nützte das Waffenembargo gegen Spanien dem, der amerikanische Waffen nicht brauchte. Franco bekam zum Beispiel Flugzeuge und Panzer aus Berlin und Rom, sodass ihn das amerikanische Verbot kaum störte. Die Republik, die Waffen auf dem Markt kaufen musste, verlor Zeit und Menschen. Außerdem zeigte die geschlossene amerikanische Grenze den faschistischen Mächten, dass die Demokratien nicht eingreifen würden. Deshalb traten Hitler und Mussolini kühner auf.

So erwies sich die »Neutralität« als bequem für amerikanische Firmen, für Berlin und für Rom. Kein Wunder, dass Roosevelt selbst das Embargo später einen Fehler nannte. Doch korrigieren ließ er sich nicht, so wenig wie man Tausende Tote zurückholen kann.

Das Waffenembargo gegen Spanien heute: US-Präsident Trump und Argentiniens Präsident Milei, Oktober 2025

Nichts hat sich geändert: Waffen als Hebel

Waffen und Hilfe dienen weiter der Politik und nicht einer »neutralen Maßnahme«. Empfänger und Anlässe wechseln, das Prinzip bleibt.

Ukraine, März 2025. Die Regierung Trump setzte die Militärhilfe und den Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine aus. Die Lieferungen wurden nach den Gesprächen in Dschidda am 11. März wieder aufgenommen.

Israel, Mai 2024. Die Regierung Biden hielt eine Lieferung großer Bomben an Israel zurück. Später gingen die Lieferungen weiter.

Syrien, Mai 2025. Trump kündigte die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien an. Die Entscheidung war Teil eines diplomatischen Deals.

Argentinien, Oktober 2025. Washington versprach Milei außerdem einen Swap über zwanzig Milliarden Dollar, und Trump fügte unverblümt hinzu: Wenn Milei die Wahlen verliere, »gehen wir«. Geld und Waffen sind unmittelbar mit Politik verbunden.

Das Waffenembargo gegen Spanien zeigte, dass auch »Neutralität« Partei ergreift. Das Verbot traf die Republik, aber nicht jene, die Franco unterstützten. Ähnliche Methoden wandten die USA in Zentralamerika an, wie der Artikel über die Invasion in Honduras erzählt, und auf Kuba: siehe das Platt-Amendment.

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